Immer das gleiche Problem. Diejenigen , die die Entscheidungen für eine heterogene Gruppe treffen, tun dies in erster Linie in der Form, um dabei ihre eigenen Pfründe zu sichern... Unzählige Beispiele finden sich dafür. Zumeist wird dabei die Nachkommenschaft irgendeiner Zunft massiv benachteiligt, verbraten, und daran gehindert, sich am Topf zu beteiligen. Aber kollektiver Zorn kann sich organisieren, kann sich aus aus der Tiefe der Wesenlosigkeit zu einem Wesen formen, das dem bestehenden Ungleichgewicht den Kampf ansagt. "Einer für alle, und Alle für einen" lautet die Devise, um die vermeintlichen Superioren zu entmachten. Dazu ist individuelle Bewußtseinsbildung nötig, auch Sensibilisierung und Mobiliserung. Wie bringt man Menschen aus ihrer kontinuierlich wachsenden Ohnmacht, aus der Hibernation der individuellen Potenziale?
Zur Zeit beschäftigt mich genau diese Problematik. Traurig genug, daß dies in einem akademischen Biotop überhaupt notwendig ist, im Kontext mit Finanzströmen, welche noch dazu aus einem Solidaritäts-basierten System zufließen. Wenn man sich eingehender damit beschäftigt, wird einem schlecht. Egoismus, "geschützter Werkstättenbetrieb" und nicht-nachvollziehbare Skrupellosigkeit sind die prägenden Merkmale dieser genannten Mächte, ebenso wie erstickende Dekadenz, Korrumpiertheit und Opportunismus. Zum Weinen.
Einseitiger Standesdünkel muss beseitigt werden, her mit einer gerechteren Welt!
Meine Antwort ist Kommunikation, Präsenz und die Bereitschaft, sich für Umsetzung des Zieles "gleiche Arbeit, gleiche Chancen" anzustrengen.